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  • Serena

#01 Das bin ich.

Aktualisiert: 8. Jan. 2022

Ich berate nun schon seit 18 Jahren Menschen (Erwachsene, Jugendliche und Kinder).






Komme mit mir auf die #Reise.

... Auf meinem Blog erzähle ich davon und nehme euch mit auf meine Reise. Angefangen bei dem Gewahr werden, von dem „mehr“, bis hin zu dem, was ich aus oder mit diesem neuen Bewusstseinszustand mache.


Komm mit und lass dich inspirieren!





Ich berate nun schon seit 18 Jahren Menschen. Schon immer habe ich mir nichts besseres vorstellen können, als das zu tun. Zu helfen, wo ich nur kann und den Menschen zu mehr Glück und Zufriedenheit zu verhelfen. Vor allem auch, ihnen zu helfen, Krisen zu überwinden.


Ok, ich muss zugeben, es gab da eine Zeit, in der ich genau das nicht getan habe. Damals, vor 24 Jahren. Damals war ich in New York und habe als Au Pair Mädchen gearbeitet.

Ich bin damals in eine ganz andere Welt eingetaucht. Vor allem durch meine Gastmutter. Ich habe damals sehr zu ihr aufgeschaut. Sie präsentierte alles, was mich unfassbar zum Staunen brachte.

Sie hatte einen tollen Job als Produkt Managerin und Designerin in Manhattan. Sie kleidete sich stilvoll und fuhr auf schicke Geschäftsreisen nach z.B. Hong Kong. Ich meine wow, der Hammer! Ab da konnte ich mir nichts besseres und vor allem wertvolleres vorstellen, als genau so zu werden wie sie.

Zurück in Deutschland kündigte ich meinen Ausbildungsplatz zur Physiotherapeutin und suchte mir einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau in der großen und weiten Welt der Wirtschaft. In der Welt, in der sich die Menschen schick kleiden, ganz furchtbar vornehm sind und Karriere machen.


Oh my god, das waren die schlimmsten drei Jahre meines Lebens! Gut, es lag vielleicht auch ein bisschen daran, dass die Firma nicht ganz so schick war, wie die Designer Firma meiner Gastmutter. Ich meine, ich war froh, dass ich überhaupt noch einen neuen Ausbildungsplatz gefunden hatte. Da war es egal wo. Hauptsache irgendwo in der Wirtschaft. Gelandet war ich dann aber in einer Bauunternehmung. An alle, die Bau total interessant finden: Find ich toll! Ganz ehrlich! Aber ich und Beton bestellen. Neh, da treffen einfach zwei Welten aufeinander.


Im ersten halben Jahr meiner Ausbildung – also nachdem ich ausgiebig gelernt hatte, Kaffee zu kochen und zu kopieren (einseitig, doppelseitig, sortiert, getackert …), durfte ich mich dann daran machen, den Beton zu bestellen. Laaangweilig! Ich meine, hattet ihr nicht vielleicht auch mal so einen Job, in dem ihr ständig auf die Uhr geguckt habt und dann waren doch erst wieder 10 Minuten vergangen? So ein Job, bei dem man Freitagmittag in die absolute Glückseligkeit eintaucht und am Sonntag spätestens um 17 Uhr schon wieder mega schlechte Laune kriegt, weil Montag Morgen schon quasi wieder vor der Tür steht? Genau, und das drei Jahre lang. Und lang waren sie wirklich! Grrh, schüttel.


In meiner Branche schüttelt man sich ab, wenn man zum Beispiel ein Gefühl aus einer Beratung von sich abschütteln möchte. Klingt lustig, hilft aber. Ich schüttele mal eben wieder das Gefühl von damals ab. Jup, puh, so jetzt kann es weiter gehen…


Diese Berufsausbildung hat von mir sehr viel abverlangt. Aber ich habe auch viel daraus gelernt und vor allem, dass ich kein Mensch für die Wirtschaft bin, sondern ein Mensch, der mit Menschen arbeiten möchte. Im Sauseschritt habe ich mich nach Ende der Ausbildung an mein Studium Soziale Arbeit gemacht. Ich habe diesen Schritt nie bereut und arbeite nicht ohne Grund auch heute noch in dieser Branche, Nicht nur das. Ich habe mich mit Freude in berufliche Weiterbildung gestürzt und bin so immer tiefer in die Welt der Beratung eingetaucht.


Berufliche Weiterbildung in meinem Bereich bedeutet auch immer, dass man über Selbsterfahrung über sich nachdenken muss. Dinge hinterfragen und gegebenenfalls neu bewerten muss. So einiges ist dadurch bei mir emotional in Bewegung gekommen. Erst aber, als privat etwas passiert ist, das einen nicht aus haltbaren Schmerz in mir hervorgerufen hat, hat sich etwas in mir verändert. Ich fing an, Dinge anders zu spüren. Mich anders zu spüren. Es war, als wenn sich ein Nebel lichtet und ich anfange, zum ersten Mal in meinem Leben klar zu sehen.


Auf meinem Blog erzähle ich davon und nehme euch mit auf meine Reise. Angefangen bei dem Gewahr werden, von dem „mehr“, bis hin zu dem, was ich aus oder mit diesem neuen Bewusstseinszustand mache.


Ich würde mich so sehr freuen, wenn ich euch mit meiner Reise inspirieren kann. Und auch, wenn ich überhaupt nicht weiß, wohin meine Reise geht und ich bisher nur so eine Ahnung habe, so glaube ich doch, dass es in jedem Fall Sinn macht, die Erfahrungen bis dato und auf meinem weiteren Weg mit euch zu teilen. Und ganz ehrlich, ich würde auch, wenn ich das nicht tun würde, platzen. Es muss so viel raus aus mir in die Welt und zu den Menschen, die möglicherweise mit dem Wissen über meine Erkenntnisse und dem Miterleben meiner Reise Impulse erhalten, ihr Leben zu betrachten. Bewusst zu betrachten und es zu hinterfragen. Macht mich dieses Leben glücklich?


Gleichzeitig wird es total spannend sein, meine neuen Erkenntnisse in meine Arbeit mit einfließen zu lassen. Das passiert ganz automatisch und macht tierisch Spaß, weil ich merke, dass es das ganze noch viel ganzheitlicher macht und auch greifbarer. Dazu später mehr. Dann kann ich es vermutlich auch besser in Worte fassen und verständlich machen.


Das ist ja auch so lustig! Ich habe letzten Sommer auf einmal einen unheimlichen Drang danach verspürt, auf meine systemische Beratungsausbildung den Aufbau Kurs zur systemischen Therapeutin zu machen. Ich hatte keine Ahnung, warum ich das auf einmal so unbedingt wollte. Ich hatte aber keine Chance, es nicht zu tun. Ich musste einfach! Also meldete ich mich in einem Institut an, und zwar in dem, wo am schnellsten der nächste Aufbaukurs starten würde. Nun bin ich fertig mit dieser Ausbildung und auf einmal ist alles so sonnenklar. Mein Higher Self (immer noch total ungewohnt diesen Begriff zu benutzen) wusste mehr. Es wusste, dass ich diese Ausbildung anfangen musste, um meine beruflichen Kenntnisse weiter zu vertiefen. Denn das ist unheimlich hilfreich dabei, meine Erkenntnisse nutzbar für andere zu machen und damit nachhaltig ein zusetzten. Mit diesem Wissen und all meiner Erfahrungen bin ich in der Lage einen Rahmen zu schaffen, in dem ich auch anderen Menschen konkret helfen kann, ihr Glück zu finden. Ich sehe das als meine Aufgabe. Ich habe das untrügliche Gefühl, dass mein Higher Self ganz genau wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis ich den Nebel durchdringe und ich deshalb unbedingt so schnell wie möglich starten musste. Ich spüre, dass jetzt gerade alles so ist, wie es sein soll und dass da etwas ganz Großes kommt.


Mein wirklich größter Wunsch - mein Ziel ist es, Menschen zu mehr Glück zu verhelfen und darüber zu helfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wenn meine Angst mir mal wieder erzählt: was willst du schon, das klappt doch eh nicht, am Ende geht alles schief und dann hast du dein Innerstes im Internet breit getreten und du wirst nichts damit erreichen, du wirst scheitern. Dann sag ich: But you know what Angst - und wenn schon! Dann ist der erste Versuch meinem Herzen zu folgen eben schief gegangen. Aber vielleicht habe ich einen Menschen erreicht. Und dieser eine Mensch hat genau diesen Impuls gebraucht, um sein Leben zu verändern und schafft es glücklicher zu sein. Dann habe ich etwas erreicht! Was sagte der Dalai Lama noch: Wenn du denkst du bist zu klein etwas zu erreichen, dann versuch mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist. ;-)


Ich bin so dankbar für jeden Schmerz, der mich dahin gebracht hat, wo ich jetzt bin.

Begleite mich auf meinem Weg und lass dich inspirieren. Lass uns gemeinsam voran gehen und Dinge für uns und die Welt zum Guten verändern!

Eure Serena

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